Well done
Walking through the city.
I love the stately homes in the winding streets and the decorated houses in the sloping alleys. The little waves in the Rhine that indicate that the current is strong.
Fortunately, Basel also has a number of green areas.
Also fortunately a park.
Even two wild nature reserves. It may be a joke from Erik Steinbrecher, but still I'm glad that this is fenced off. Because wild nature in the center of Basel is scarce.
Well done by Erik Steinbrecher.
By Theo, www.artatsite.com
Goed gedaan
Wandelen door de stad.
Ik houd van de statige huizen in de bochtige straten en de versierde huizen in de hellende steegjes. De golfjes in de Rijn die aangeven dat de stroming sterk is.
Basel heeft gelukkig ook een aantal groenstroken.
Ook gelukkig een park.
Ook zelfs twee wilde natuurgebiedjes. Het zal een geintje zijn van Erik Steinbrecher maar toch ben ik blij dat dit is afgeschermd is met hekken. Want wilde natuur in het centrum van Basel is schaars.
Goed gedaan van Erik Steinbrecher.
Door Theo, www.artatsite.com.
www.tageswoche.ch:
Umz unte Wildnis.
Drinnen oder draussen? Zwei Z une in der Elisabethenanlage stellen uns vor ein Wahrnehmungsproblem. Sie stammen vom K nstler Erik Steinbrecher. Zwei weisse Z une, beide in einem Kreis angelegt. Im Zentrum des einen Zaunes wachsen hohe, m chtige B ume, im anderen hohes, wildes Gras. Die Z une haben Tore, sie sind verschlossen. Wer davor steht, steht draussen.
Oder doch nicht?
Die Z une befinden sich in der Elisabethenanlage beim Bahnhof SBB, neben dem Strassburgerdenkmal. Gestaltet hat sie der Basler K nstler Erik Steinbrecher, Polka und Landler heissen die Werke.
Die weissen Holzlattenz une entsprechen in ihrer Machart handesl blichen Gartenz unen, sind aber masst blich verzerrt. Auf einer Seite vertikal angeordnete Holzlatten, oben stumpf abgeschnitten, auf der anderen Seite horizontale Querverstrebungen. Diese Verstrebungen befinden sich normalerweise, so der Zaun zur Abgrenzung eines Gartens dient, auf der Innenseite des Gartens dem Haus und seinen Bewohnern zugewandt.
Gewohnheit ausser Kraft.
Bei Erik Steinbrechers Z unen befinden sie sich aussen, zum Betrachter hin. Die gewohnte Wahrnehmung wird verdreht: Das, was sich normalerweise ausserhalb des Zaunes befindet, die Wildheit, die Natur, wird hier vom Zaun eingeschlossen.
Polka und Landler entstanden im Jahr 2008 im Zuge der Umgestaltung der Elisabethenanlage. Dabei ging es vordergr ndig darum, den Park offener und freundlicher zu gestalten. Das Wettbewerbsteam bestehend aus dem Landschaftsarchitekten G nther Vogt, dem Architekturb ro Christ & Gantenbein und dem K nstler Steinbrecher setzte sich mit ihrem Beitrag durch. Vogt also gestaltete den Park inklusive Beleuchtung und M blierung, Christ & Gantenbein bauten den alten Pavillon zum Caf um. Erik Steinbrecher, so erz hlt der K nstler, beabsichtigte mit seinen Z unen das Ensemble Strassburgerdenkmal, Musikpavillon und Parterre zu erweitern .
Der bersichtlichkeit des Parkes zuliebe sollten, so der Wunsch des Baudepartements, zahlreiche Pflanzen weichen. Hier setzte Steinbrecher an: Mein Impuls war, die aufger umten Pflanzen zu sammeln und einzufrieden , erkl rt er.
Nun also sind die Pflanzen umz unt. In Sicherheit gebracht? Auf dem ihnen zugewiesenen Terrain jedenfalls k nnen sie wild wuchern und sich ausbreiten, gesch tzt vor Eingriffen. Sie sind drinnen in ihrem Gehege, und sie sind draussen, ausserhalb des Gel ndes des Park-Besitzers.
Gleichsam wirken sie ausgestellt, wie Tiere in ihrem K fig. Wie eine exotische Spezies, die es zu sch tzen gilt. Polka und Landler hat Steinbrecher die runden, bewegten Formen genannt. Man mag an Reigen denken, oder besser an l ngst vergangene T nze, irgendwo auf dem Land, auf einer Wiese. An etwas, was h chst folkloristische Z ge aufweist. Das nicht mehr ganz echt ist, nicht mehr zeitgem ss. Eine fremde Seltenheit eben. Sch tzenswert.
www.welt-der-form.net:
Erik Steinbrecher (*1963 Basel, lebt und arbeitet in Berlin und Basel).
Landler / Polka, 2008.
Standort: Elisabethenpark, Nauenstr, Basel.
Direktauftrag der Stadtg rtnerei Basel-Stadt im Rahmen der Neugestaltung der Elisabethenanlage. Die k nstlerische Intervention war integraler Bestandteil des Siegerprojekts unter Federf hrung von Vogt Landschaftsarchitekten, Z rich.
Wie die waagerechten Latten deutlich machen, befindet sich der Spazierg nger innerhalb des eingez unten Bereichs. Wird hier also Wildwuchs ausgegrenzt? Eine andere kleine Landschaft z unt einen Grash gel ein bzw. aus.
Foto: mit freundlicher Erlaubnis 8/2013 theWolfsEye. Alle Rechte vorbehalten..
www.wikipedia.org:.
Erik Steinbrecher (* 1963 in Basel) ist ein Schweizer K nstler.
Steinbrecher studierte Kunst und Geschichte in Basel und Architektur in Z rich. 2006 war er Gastprofessor an der Hochschule für bildende K nste in Hamburg. Seit 2008 lehrte er an der Z rcher Hochschule der K nste und lebt in Berlin. Steinbrecher arbeitet in einem interdisziplin ren Format, in erster Linie mit Plastiken, architektonischen Interventionen, Installationen, Fotografie und Video, sowie K nstlerb cher. Seine Praxis basiert auf einer konzeptionellen und zugleich pers nlichen und formalen Herangehensweise. Seine Drucksachen sind stets eigenst ndige Kunstwerke, nicht Reproduktionen von Kunstwerken oder B cher ber Kunst.
Der K nstler war Teilnehmer an der documenta X 1997.
Walking through the city.
I love the stately homes in the winding streets and the decorated houses in the sloping alleys. The little waves in the Rhine that indicate that the current is strong.
Fortunately, Basel also has a number of green areas.
Also fortunately a park.
Even two wild nature reserves. It may be a joke from Erik Steinbrecher, but still I'm glad that this is fenced off. Because wild nature in the center of Basel is scarce.
Well done by Erik Steinbrecher.
By Theo, www.artatsite.com
Goed gedaan
Wandelen door de stad.
Ik houd van de statige huizen in de bochtige straten en de versierde huizen in de hellende steegjes. De golfjes in de Rijn die aangeven dat de stroming sterk is.
Basel heeft gelukkig ook een aantal groenstroken.
Ook gelukkig een park.
Ook zelfs twee wilde natuurgebiedjes. Het zal een geintje zijn van Erik Steinbrecher maar toch ben ik blij dat dit is afgeschermd is met hekken. Want wilde natuur in het centrum van Basel is schaars.
Goed gedaan van Erik Steinbrecher.
Door Theo, www.artatsite.com.
www.tageswoche.ch:
Umz unte Wildnis.
Drinnen oder draussen? Zwei Z une in der Elisabethenanlage stellen uns vor ein Wahrnehmungsproblem. Sie stammen vom K nstler Erik Steinbrecher. Zwei weisse Z une, beide in einem Kreis angelegt. Im Zentrum des einen Zaunes wachsen hohe, m chtige B ume, im anderen hohes, wildes Gras. Die Z une haben Tore, sie sind verschlossen. Wer davor steht, steht draussen.
Oder doch nicht?
Die Z une befinden sich in der Elisabethenanlage beim Bahnhof SBB, neben dem Strassburgerdenkmal. Gestaltet hat sie der Basler K nstler Erik Steinbrecher, Polka und Landler heissen die Werke.
Die weissen Holzlattenz une entsprechen in ihrer Machart handesl blichen Gartenz unen, sind aber masst blich verzerrt. Auf einer Seite vertikal angeordnete Holzlatten, oben stumpf abgeschnitten, auf der anderen Seite horizontale Querverstrebungen. Diese Verstrebungen befinden sich normalerweise, so der Zaun zur Abgrenzung eines Gartens dient, auf der Innenseite des Gartens dem Haus und seinen Bewohnern zugewandt.
Gewohnheit ausser Kraft.
Bei Erik Steinbrechers Z unen befinden sie sich aussen, zum Betrachter hin. Die gewohnte Wahrnehmung wird verdreht: Das, was sich normalerweise ausserhalb des Zaunes befindet, die Wildheit, die Natur, wird hier vom Zaun eingeschlossen.
Polka und Landler entstanden im Jahr 2008 im Zuge der Umgestaltung der Elisabethenanlage. Dabei ging es vordergr ndig darum, den Park offener und freundlicher zu gestalten. Das Wettbewerbsteam bestehend aus dem Landschaftsarchitekten G nther Vogt, dem Architekturb ro Christ & Gantenbein und dem K nstler Steinbrecher setzte sich mit ihrem Beitrag durch. Vogt also gestaltete den Park inklusive Beleuchtung und M blierung, Christ & Gantenbein bauten den alten Pavillon zum Caf um. Erik Steinbrecher, so erz hlt der K nstler, beabsichtigte mit seinen Z unen das Ensemble Strassburgerdenkmal, Musikpavillon und Parterre zu erweitern .
Der bersichtlichkeit des Parkes zuliebe sollten, so der Wunsch des Baudepartements, zahlreiche Pflanzen weichen. Hier setzte Steinbrecher an: Mein Impuls war, die aufger umten Pflanzen zu sammeln und einzufrieden , erkl rt er.
Nun also sind die Pflanzen umz unt. In Sicherheit gebracht? Auf dem ihnen zugewiesenen Terrain jedenfalls k nnen sie wild wuchern und sich ausbreiten, gesch tzt vor Eingriffen. Sie sind drinnen in ihrem Gehege, und sie sind draussen, ausserhalb des Gel ndes des Park-Besitzers.
Gleichsam wirken sie ausgestellt, wie Tiere in ihrem K fig. Wie eine exotische Spezies, die es zu sch tzen gilt. Polka und Landler hat Steinbrecher die runden, bewegten Formen genannt. Man mag an Reigen denken, oder besser an l ngst vergangene T nze, irgendwo auf dem Land, auf einer Wiese. An etwas, was h chst folkloristische Z ge aufweist. Das nicht mehr ganz echt ist, nicht mehr zeitgem ss. Eine fremde Seltenheit eben. Sch tzenswert.
www.welt-der-form.net:
Erik Steinbrecher (*1963 Basel, lebt und arbeitet in Berlin und Basel).
Landler / Polka, 2008.
Standort: Elisabethenpark, Nauenstr, Basel.
Direktauftrag der Stadtg rtnerei Basel-Stadt im Rahmen der Neugestaltung der Elisabethenanlage. Die k nstlerische Intervention war integraler Bestandteil des Siegerprojekts unter Federf hrung von Vogt Landschaftsarchitekten, Z rich.
Wie die waagerechten Latten deutlich machen, befindet sich der Spazierg nger innerhalb des eingez unten Bereichs. Wird hier also Wildwuchs ausgegrenzt? Eine andere kleine Landschaft z unt einen Grash gel ein bzw. aus.
Foto: mit freundlicher Erlaubnis 8/2013 theWolfsEye. Alle Rechte vorbehalten..
www.wikipedia.org:.
Erik Steinbrecher (* 1963 in Basel) ist ein Schweizer K nstler.
Steinbrecher studierte Kunst und Geschichte in Basel und Architektur in Z rich. 2006 war er Gastprofessor an der Hochschule für bildende K nste in Hamburg. Seit 2008 lehrte er an der Z rcher Hochschule der K nste und lebt in Berlin. Steinbrecher arbeitet in einem interdisziplin ren Format, in erster Linie mit Plastiken, architektonischen Interventionen, Installationen, Fotografie und Video, sowie K nstlerb cher. Seine Praxis basiert auf einer konzeptionellen und zugleich pers nlichen und formalen Herangehensweise. Seine Drucksachen sind stets eigenst ndige Kunstwerke, nicht Reproduktionen von Kunstwerken oder B cher ber Kunst.
Der K nstler war Teilnehmer an der documenta X 1997.



